Faszination Harz: Warum hier angeln?
Der Harz erstreckt sich über die Bundesländer Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Diese Lage sorgt für eine spannende Mischung aus unterschiedlichen Fischereigesetzen und einer großen Auswahl an Fischarten.
Die Gewässerbewirtschaftung im Harz hat eine lange Tradition, die eng mit dem historischen Bergbau verknüpft ist. Das Ergebnis sind die Oberharzer Teiche, ein UNESCO-Welterbe, das heute als eines der schönsten Angelreviere Deutschlands gilt. Wenn du am Ufer eines Sees stehst, die frische Gebirgsluft einatmest und das klare Wasser beobachtest, merkst du schnell: Hier geht es nicht nur um den Fang, sondern um das Erlebnis in der Natur.
Die besten Gewässer im Überblick: Talsperren, Flüsse und Teiche
Im Nachfolgenden haben wir dir eine kleine Übersicht über die beliebtesten Gewässer im Harz erstellt.
Die majestätischen Talsperren: Hotspots für Raubfischfreunde
Die Talsperren im Harz sind Giganten der Wasserfläche. Sie sind das Hauptziel für alle, die es auf große Fische abgesehen haben.
- Okertalsperre: Die Okertalsperre ist weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Hier kannst du kapitale Hecht-Damen und massive Zander im Freiwasser erwarten. Auch der Barsch ist hier in stattlichen Größen und großer Stückzahl vertreten.
- Innerstetalsperre: Die Innerstetalsperre (gespeist durch den Fluss Innerste) bietet hervorragende Bedingungen für Friedfischangler. Große Karpfen und Schleie ziehen hier ihre Bahnen.
- Sösetalsperre: Ein echter Geheimtipp unter den Sportfischern ist die Sösetalsperre. Sie gilt als absoluter Hotspot für kapitale Seeforellen, bietet aber auch exzellente Bestände an Hecht und Barsch.
- Rappbodetalsperre: Die Rappbodetalsperre im Ostharz ist weit über die Landesgrenzen hinaus für ihre erstklassige Wasserqualität bekannt. Sie bietet zahlreiche Angelmöglichkeiten, insbesondere für große Hechte und Barsche, die im tiefen, sauerstoffreichen Wasser perfekt abwachsen.
- Talsperre Wendefurth: Hier wird Flexibilität großgeschrieben. In einigen der Harzer Talsperren, wie z. B. der Talsperre Wendefurth, kann man sich bequem Ruderboote ausleihen, um die weitläufigen Gewässer effektiv zu befischen und auch abgelegene Kanten zu erreichen.
Fließgewässer und die Kunst des Fliegenfischens
Für Fliegenfischer ist der Harz ein wahres Eldorado. Die Bode ist wohl der bekannteste Fluss der Region. An der Bode ist auf vielen Strecken ausschließlich Fliegenfischen erlaubt, was den Schutz der Salmonidenbestände sichert. Wer hier mit der Fliege fischt, hat gute Chancen auf eine schöne Bachforelle oder eine kampfstarke Regenbogenforelle. Auch die seltene Äsche findet in den sauerstoffreichen Fluten der Bode ein Zuhause.
Doch nicht nur die Bode überzeugt: In den klaren Bächen wie der Selke, Ilse und Wipper bieten sich exzellente Bedingungen für Salmoniden. Diese kleinen, teils wilden Fließgewässer fordern dem Angler viel Geschick ab, belohnen aber mit unberührter Natur und kampfstarken Fischen.
Das Oberharzer Wasserregal: Historische Teiche
Rund um Clausthal-Zellerfeld finden sich die Oberharzer Teiche. Diese kleinen bis mittelgroßen Gewässer sind ideal für einen entspannten Tag am Teich. Hier fängt man neben Forellen auch oft Karpfen und Hechte. Die Oberharzer Seenlandschaft ist ein ruhiger Gegenpol zu den großen Talsperren.
Rund um Clausthal-Zellerfeld finden sich die Oberharzer Teiche. Diese kleinen bis mittelgroßen Gewässer sind ideal für einen entspannten Tag am Teich. Hier fängt man neben Forellen auch oft Karpfen und Hechte. Die Oberharzer Seenlandschaft ist ein ruhiger Gegenpol zu den großen Talsperren.
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Technik-Tipp: Die Polbrille im Harz
Ein oft unterschätztes Hilfsmittel beim Angeln ist die Polarisationsbrille. Eine Polbrille ist in den klaren Harzer Gewässern nützlich, um Fische und Gewässerstrukturen besser zu erkennen. Durch die Minimierung der Oberflächenreflexion des Wassers kannst du Unterwasserhindernisse, Krautkanten und sogar die Fische selbst deutlich früher ausmachen – ein entscheidender Vorteil, besonders beim Pirschangeln an den klaren Bächen.